Privatfinanzierte Straßeninfrastruktur

Es gibt viele Gründe, private Investoren am Auf- und Ausbau der Straßeninfrastruktur zu beteiligen. Insbesondere gilt es, bei privaten Unternehmen vorhandenes Know-How zur Optimierung von Instandhaltung und Instandsetzung schon in der Bau- und Planungsphase bestmöglich zu nutzen. Private Unternehmen können auch spätere Instandhaltungen und Instandsetzungen zum technisch und wirtschaftlich besten Zeitpunkt durchführen, also losgelöst von etwaigen haushaltsrechtlichen Zwängen. Institutionelle Investoren haben ein großes Interesse an Investitionen in Straßeninfrastruktur, das zum Ausbau der Wegenetze genutzt werden kann.

Wir unterstützen unserer Mandanten dabei, den rechtlichen Rahmen für eine Investition wirtschaftlich attraktiv zu gestalten. Wir beraten im Vergabeverfahren und verhandeln die Projektverträge.

Bei der Fortschreibung und Verhandlung der Risikomatrix haben wir nicht nur die Umsetzungsphase im Blick. Vielmehr achten wir von Beginn an auch auf die „Bankability“ des Projekts. Dabei geht es darum, die aus Finanzierungssicht sensiblen Risiken soweit wie möglich zu minimieren, um bestmögliche Finanzierungskonditionen zu erreichen.

In unserer Beratungspraxis profitieren wir davon, dass wir nicht nur den in Deutschland geltenden Standard für PPP-Projekte mitentwickelt haben, sondern auch über umfangreiche internationale Projekterfahrung verfügen. Bislang waren wir an jeder privat finanzierten Fernstraße in Deutschland beteiligt. Bei mehr als jedem zweiten Projekt ging der Zuschlag an ein von uns beratenes Bieterkonsortium. Dadurch haben wir vertieft Einblicke in die Umsetzungsphase der Projekte gewonnen. Auch dies hilft uns, unsere Mandanten optimal zu beraten.

Unser Team hat unter anderem beraten:

  • unterschiedliche Konsortien im Rahmen der deutschen PPP-Autobahn A-Modelle bei den Projekten A1, A4, A5, A7 I, A7 II, A8, A9, und A94;
  • ein erfolgreiches Bieterkonsortium im Zusammenhang mit dem ungarischen PPP-Projekt M6;
  • die Stadt Sankt Petersburg bei der Vergabe und Realisierung des mautfinanzierten „Olrovsky Tunnel“ sowie bei dem „Western Highspeed Diameter“;
  • das erfolgreiche Bieterkonsortium bei dem „F-Modell“ Travequerung;
  • die finanzierenden Banken bei der „Warnow-Querung“.