Development Joint Ventures

Joint Ventures sind insbesondere bei großen Energie- und Infrastrukturprojekten keine Seltenheit. Mit ihrer Hilfe werden Kompetenzen gebündelt sowie Entwicklungsrisiken und Projekterfolg geteilt.

Unsere Beratung zielt darauf, eine klare Abgrenzung der wechselseitigen Kompetenzen und Verantwortlichkeiten sicher zu stellen. Zu den wesentlichen Inhalten eines Joint Venture Agreements gehören insbesondere Regelungen zu den Beiträgen der einzelnen Joint Venture Partner, zu regelmäßigen Informations- und Abstimmungspflichten, zur Einrichtung von Steuerungs- und anderen Entscheidungsgremien sowie zu der Behandlung von Deadlock-Szenarien und dem Ausstieg eines Joint Venture Partners bzw. dem Ende einer Kooperation.

Wir bringen nicht nur Erfahrung aus der Entwicklung zahlreicher Joint Ventures mit. Vielmehr erleben wir in unserer täglichen Beratungspraxis auch deren Funktionsweise in konkreten Projekten. Dies hilft, die erst zu einem späteren Zeitpunkt im Projekt aufkommenden wichtigen Fragen zu antizipieren und schon in den Verhandlungen über das Joint Venture Agreement zu adressieren.

Neben gesellschaftsrechtlichen, steuerrechtlichen und haftungsrechtlichen Fragen können Joint Ventures auch vergaberechtliche Implikationen aufweisen. Wir unterstützen unsere Mandanten dabei, die für den Projekterfolg optimale Struktur des Joint Ventures zu finden.

Unser Team hat unter anderem beraten:

  • bei der Verhandlung eines Joint Venture Vertrages zur gemeinsamen Entwicklung eines Offshore-Windparks;
  • einen US-amerikanischen Finanzinvestor beim Erwerb von Anteilen und Bildung eines Joint Ventures zur gemeinsamen Entwicklung von Biogasanlagen;
  • eine deutsche Aktiengesellschaft zur Strukturierung und Gestaltung eines Joint Ventures zur Errichtung einer Müllverbrennungsanlage;
  • bei der Auflösung eines Joint Ventures im Infrastrukturbereich nach Projektrealisierung;
  • bei der Ausübung eines Vorkaufsrechts im Rahmen eines Joint Ventures zur Erschließung der „North Caspian“ Ölfelder.